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Das Hirschgeweih - ein Aphrodisiakum?!
In
manchen Ländern wird Wild überwiegend nur wegen des Geweihes gehalten. Dieses
wird den lebenden Tieren kurz bevor das Geweihwachstum abgeschlossen ist, im Bast ( Bast =durchblutete Haut, die das Geweih während des Wachstums
überzieht und es mit Nährstoffen versorgt ) abgesägt und hauptsächlich
nach Asien als Aphrodisiakum ( Aufputschmittel zur Steigerung der Libido des Mannes
) exportiert. Das so gewonnene Bastgeweih wird als Velvet bezeichnet. Der Erlös aus dem Velvet ist wesentlich höher als der, den man mit dem Fleischverkauf
von Wild erzielen kann.
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In Deutschland ist dies streng verboten, weil die Tiere sehr darunter
leiden, wird es bei uns zu recht als Tierquälerei gesehen.
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Die weibliche Nachzucht schiebt nie ein Geweih. Deshalb werden
"Züchter" die diese Art der "Wildhaltung" betreiben bestrebt
sein soviel wie möglich männliches und so wenig wie nötig weibliches
Wild zu halten. Denn nur von den Geweihträgern kann in jedem Jahr das Geweih
"geerntet" werden. Die "überflüssige" weibliche Nachzucht
ist bei dieser "Produktionsart" eine Art "Nebenprodukt" die
günstig abgegeben wird. Auch Deutschland importiert dieses "Wildfleisch".
Im Supermarkt oder Lebensmitteldiscounter und auch in manchen Gastwirtschaften
finden Sie meistens dieses preisgünstig importierte Wildfleisch, da die Gewinnspanne
höher ist.
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Manchem wird es egal sein woher sein Wildfleisch kommt, die Hauptsache
es ist billig. Wer jedoch sicher stellen will, dass sein Wildfleisch aus artgerechter
Haltung stammt kauft es direkt beim Gehegewildbetreiber in seiner Nähe und
überzeugt sich selbst von der Art der Haltung.
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